Der Unternehmensgegenstand ist ein zentraler Bestandteil jeder GmbH. Bereits bei der Gründung der Gesellschaft muss festgelegt werden, in welchem wirtschaftlichen Bereich das Unternehmen tätig sein soll. Diese Festlegung erfolgt im Gesellschaftsvertrag und wird im Handelsregister veröffentlicht.
Kategorie: Unternehmensrecht
Die Gesellschafterliste der GmbH: Bedeutung, Inhalt und rechtliche Wirkung
Die Gesellschafterliste ist ein zentrales Dokument im Recht der GmbH. Sie gibt Auskunft darüber, wer Gesellschafter der Gesellschaft ist und welche Geschäftsanteile von den einzelnen Gesellschaftern gehalten werden. Für die Praxis besitzt die Gesellschafterliste eine erhebliche Bedeutung, weil sie nicht nur Transparenz über die Beteiligungsverhältnisse schafft, sondern auch rechtliche Wirkungen im Verhältnis zur Gesellschaft entfaltet.
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Beschlüsse der Gesellschafterversammlung anfechten: Rechte, Fristen und rechtliche Voraussetzungen
Beschlüsse der Gesellschafterversammlung sind ein zentrales Instrument der Willensbildung innerhalb einer GmbH. Über diese Beschlüsse werden grundlegende Entscheidungen der Gesellschaft getroffen, etwa die Bestellung von Geschäftsführern, Kapitalmaßnahmen oder Änderungen des Gesellschaftsvertrags. In der Praxis kommt es jedoch immer wieder vor, dass Gesellschafter mit bestimmten Beschlüssen nicht einverstanden sind oder Zweifel an deren Rechtmäßigkeit haben.
Gewinnverteilung in der GmbH: Ausschüttung, Beschlüsse und rechtliche Vorgaben
Die Gewinnerzielung ist das zentrale wirtschaftliche Ziel der meisten Unternehmen. Für Gesellschafter einer GmbH stellt sich daher regelmäßig die Frage, wie erwirtschaftete Gewinne verteilt werden können und welche gesetzlichen Vorschriften dabei zu beachten sind. Anders als bei vielen Personengesellschaften erfolgt die Gewinnverteilung bei der GmbH nicht automatisch, sondern setzt grundsätzlich einen entsprechenden Beschluss der Gesellschafterversammlung voraus.
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Wettbewerbsverbote für Gesellschafter einer GmbH: Grenzen, Gestaltung und rechtliche Durchsetzung
In vielen Unternehmen stellt sich die Frage, ob Gesellschafter einer GmbH neben ihrer Beteiligung an der Gesellschaft auch konkurrierende Tätigkeiten ausüben dürfen. Gerade in jungen Unternehmen oder Start-ups kann es problematisch sein, wenn ein Gesellschafter gleichzeitig in einem konkurrierenden Unternehmen tätig ist oder ein eigenes Konkurrenzunternehmen gründet.
Die Haftung der Gesellschafter einer GmbH: Umfang, Grenzen und typische Ausnahmen
Die Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) gehört zu den beliebtesten Rechtsformen für Unternehmen in Deutschland. Ein wesentlicher Grund dafür liegt in der Haftungsbeschränkung. Anders als bei Personengesellschaften haften die Gesellschafter einer GmbH grundsätzlich nicht persönlich für die Verbindlichkeiten der Gesellschaft. Stattdessen haftet grundsätzlich nur das Vermögen der Gesellschaft.
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Die Auflösung und Liquidation einer GmbH: Gründe, Ablauf und rechtliche Vorschriften
Eine GmbH wird in der Regel gegründet, um dauerhaft wirtschaftlich tätig zu sein. Dennoch gibt es zahlreiche Situationen, in denen eine Gesellschaft beendet werden muss. Dies kann etwa der Fall sein, wenn das Unternehmen seine Geschäftstätigkeit einstellt, wirtschaftliche Schwierigkeiten auftreten oder die Gesellschafter sich entscheiden, das Unternehmen aufzulösen.
Der Geschäftsführervertrag der GmbH: Inhalt, Gestaltung und rechtliche Besonderheiten
Der Geschäftsführer einer GmbH nimmt eine zentrale Rolle in der Unternehmensorganisation ein. Er leitet die Geschäfte der Gesellschaft, vertritt das Unternehmen nach außen und trägt eine erhebliche Verantwortung für die wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft. Neben seiner organschaftlichen Stellung als Geschäftsführer besteht in der Praxis regelmäßig ein gesondertes Vertragsverhältnis zwischen Geschäftsführer und Gesellschaft: der sogenannte Geschäftsführervertrag.
Die Unternehmergesellschaft (UG) als Alternative zur GmbH: Gründung, Haftung und rechtliche Besonderheiten
Die Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt), häufig als UG bezeichnet, ist eine besondere Form der Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Sie wurde im Jahr 2008 durch das Gesetz zur Modernisierung des GmbH-Rechts und zur Bekämpfung von Missbräuchen (MoMiG) eingeführt. Ziel dieser Reform war es, eine haftungsbeschränkte Kapitalgesellschaft zu schaffen, die bereits mit sehr geringem Startkapital gegründet werden kann.
Kapitalerhöhung bei der GmbH: Ablauf, gesetzliche Voraussetzungen und praktische Umsetzung
Unternehmen benötigen im Laufe ihrer Entwicklung häufig zusätzliches Kapital. Dies kann beispielsweise der Fall sein, wenn ein Unternehmen expandieren möchte, Investitionen in neue Produkte plant oder zusätzliche Gesellschafter aufgenommen werden sollen. Eine zentrale Möglichkeit zur Stärkung der finanziellen Basis einer GmbH besteht in der Erhöhung des Stammkapitals.