Arbeitsrecht für Unternehmen – ein Podcast

Das deutsche Arbeitsrecht hält für Unternehmen und HR-Abteilungen, aber auch für Arbeitnehmer und Freelancer zahlreiche Fallstricke bereit. 

In diesem Podcast, den ich gemeinsam mit Sven Schuhmacher, dem Geschäftsführer der Firma nscon network, security & consulting gmbh aufgenommen habe, greife ich Themen wie Homeoffice-Regelungen, Kündigungsschutzklagen, Arbeitsrechtliche und strafrechtliche Konflikte am Arbeitsplatz, Datenschutz- und Unternehmensschutzaspekte, sowie – abseits des Arbeitsrechts die Themen Haftung, Vermögensschutz, Unternehmensnachfolge und Erbfall auf.

 

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Gewerbemiete bei behördlicher Schließung: Anpassung nach § 313 BGB – was der BGH entschieden hat

Rechtsstand: 27. September 2026

Aufgrund der Schutzmaßnahmen während Corona-Pandemie mussten Einzelhändler ihre Ladenlokale für mehrere Monate schließen. Ob in diesen Fällen eine „Störung der Geschäftsgrundlage“ vorliegt, die zu einer Minderung der Ladenmiete berechtigt, war lange umstritten und wurde von den Gerichten unterschiedlich bewertet. Inzwischen hat der Bundesgerichtshof die Frage geklärt (siehe Abschnitt 4).

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Covid-19 Überbrückungshilfe II: Antragstellung leicht gemacht.

Historischer Beitrag – Rechtslage 2020/21: Dieser Beitrag gibt die Rechtslage während der Corona-Pandemie wieder. Die zugrunde liegenden Sonderregelungen sind inzwischen ausgelaufen; die Ausführungen sind daher nicht mehr aktuell und dienen nur noch der Dokumentation. Bei Fragen zur heutigen Rechtslage sprechen Sie mich gerne an.

Durch Auflagen und Schließungen aufgrund der Covid-19 Pandemie mussten viele Branchen Umsatzeinbußen hinnehmen. Um diese auffangen und teilweise kompensieren zu können, hat die Bundesregierung gemeinsam mit den Ländern die Überbrückungshilfe zur Verfügung gestellt. Sie ist ein branchenübergreifendes Zuschussprogramm für den Mittelstand und hat ein Gesamtvolumen von 24,6 Milliarden Euro.

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Lockerung des Insolvenz- und Gesellschaftsrechts sowie zivilrechtliche Änderungen aufgrund der Covid-19-Pandemie

Historischer Beitrag – Rechtslage 2020/21: Dieser Beitrag gibt die Rechtslage während der Corona-Pandemie wieder. Die zugrunde liegenden Sonderregelungen sind inzwischen ausgelaufen; die Ausführungen sind daher nicht mehr aktuell und dienen nur noch der Dokumentation. Bei Fragen zur heutigen Rechtslage sprechen Sie mich gerne an.

Am 25.03.2020 hat der Bundestag den nur kurz zuvor am 16. März angekündigten Entwurf des Gesetzes zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz- und Strafverfahrensrecht verabschiedet. Der Bundesrat hat dem Gesetz am 27. März zugestimmt und noch am gleichen Tag ist es im Bundesgesetzblatt verkündet worden und in Kraft getreten.

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Verbot doppelseitiger Treuhand bei Abfindungszahlungen

Rechtsstand: 27. September 2026

Update September 2026: Das Verbot, widerstreitende Interessen zu vertreten, ist seit dem 1. August 2022 durch die Reform des anwaltlichen Berufsrechts ausführlicher in § 43a Abs. 4 bis 6 BRAO geregelt. An der hier dargestellten Rechtslage zur doppelseitigen Treuhand ändert das nichts; die Anforderungen an die Unabhängigkeit des Treuhänders gelten unverändert.

Einigen sich die Parteien eines Arbeitsvertrages auf eine Abfindungszahlung, so ist es sowohl dem Rechtsanwalt des Arbeitnehmers als auch der rechtlichen Vertretung des Arbeitgebers untersagt, diese Entlassungsentschädigung treuhänderisch zu verwahren und zu verwalten (Verbot der doppelseitigen Treuhand).

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Die Haftung des GmbH-Geschäftsführers mit seinem Privatvermögen

Rechtsstand: 27. September 2026

Im Grundsatz ist bei einer GmbH ist die Haftung gegenüber Gläubigern beschränkt auf das Gesellschaftsvermögen. 

Handelt der GmbH-Geschäftsführer mithin rechtswirksam und offen für die GmbH, haftet mithin grundsätzlich nur die GmbH im Außenverhältnis für Schäden, die Dritten hierdurch entstanden sind. Dies entspricht dem Sinn und Zweck der GmbH als Kapitalgesellschaft, das Privatvermögen der hinter der Gesellschaft stehenden Gesellschafter und der für die GmbH handelnden Geschäftsführer zu schützen.

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GmbH-Gründung

Vor- und Nachteile gegenüber anderen Gesellschaftsformen

Gemäß § 13 Abs. 1 GmbHG ist eine GmbH eine juristische Person.  Sie beruht als Kapitalgesellschaft auf einem Gesellschaftsvertrag und dient der Verfolgung eines gemeinsamen – in der Regel wirtschaftlichen – Zweckes der Mitglieder. Eine GmbH kann auch von einer einzigen Person gegründet werden (Einpersonen-GmbH).

Eine Unterform der GmbH bildet die Unternehmensgesellschaft (UG).

I. Vor- und Nachteile gegenüber Personengesellschaften.

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