GmbH-Gesellschaftsvertrag richtig gestalten: Inhalt, gesetzliche Anforderungen und typische Klauseln

Der Gesellschaftsvertrag bildet die rechtliche Grundlage jeder GmbH. In ihm wird festgelegt, wie das Unternehmen organisiert ist, welche Rechte und Pflichten die Gesellschafter haben und wie Entscheidungen innerhalb der Gesellschaft getroffen werden. Obwohl das Gesetz betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) zahlreiche Regelungen enthält, ist der Gesellschaftsvertrag von zentraler Bedeutung, da viele Fragen der Unternehmensorganisation dort individuell geregelt werden können.

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Investoren an einer GmbH beteiligen: Möglichkeiten, Vertragsgestaltung und rechtliche Grundlagen

Für viele Start-ups und junge Unternehmen stellt sich früher oder später die Frage, wie zusätzliches Kapital für Wachstum, Produktentwicklung oder Markteintritt beschafft werden kann. Eine häufig gewählte Lösung besteht darin, Investoren an der GmbH zu beteiligen. Dabei stellen Investoren Kapital zur Verfügung und erhalten im Gegenzug eine Beteiligung am Unternehmen oder eine wirtschaftliche Beteiligung am Erfolg der Gesellschaft. Continue reading „Investoren an einer GmbH beteiligen: Möglichkeiten, Vertragsgestaltung und rechtliche Grundlagen“

Gesellschafterstreit in der GmbH: Ursachen, rechtliche Möglichkeiten und Lösungen

Konflikte zwischen Gesellschaftern gehören zu den häufigsten Problemen in Kapitalgesellschaften. Gerade bei jungen Unternehmen oder Start-ups entstehen Meinungsverschiedenheiten häufig dann, wenn sich wirtschaftliche Erwartungen der Beteiligten unterschiedlich entwickeln oder strategische Entscheidungen getroffen werden müssen. Ein solcher Konflikt kann nicht nur die Zusammenarbeit der Gesellschafter erheblich belasten, sondern auch den Fortbestand des Unternehmens gefährden.

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Geschäftsführerhaftung in der GmbH: Wann Geschäftsführer persönlich haften

Die Position des Geschäftsführers einer GmbH ist mit weitreichenden Befugnissen verbunden. Gleichzeitig trägt der Geschäftsführer eine erhebliche rechtliche Verantwortung für die ordnungsgemäße Führung der Gesellschaft. Während Gesellschafter grundsätzlich nur mit ihrer Einlage haften, kann ein Geschäftsführer unter bestimmten Voraussetzungen persönlich mit seinem Privatvermögen in Anspruch genommen werden.

Viele Gründer gehen davon aus, dass die Haftungsbeschränkung der GmbH automatisch auch für den Geschäftsführer gilt. Diese Annahme ist jedoch unzutreffend. Das deutsche Recht sieht eine Vielzahl von Situationen vor, in denen Geschäftsführer persönlich haften können. Die rechtlichen Grundlagen ergeben sich insbesondere aus dem Gesetz betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG), der Insolvenzordnung (InsO), der Abgabenordnung (AO), dem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) sowie aus verschiedenen strafrechtlichen Vorschriften.

Der folgende Artikel erläutert die wichtigsten Grundlagen der Geschäftsführerhaftung und zeigt auf, in welchen Fällen persönliche Haftungsrisiken entstehen können.

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GmbH gründen: Ablauf, Voraussetzungen und gesetzliche Grundlagen – der vollständige Leitfaden für Gründer

Die Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) gehört zu den beliebtesten Rechtsformen für Unternehmensgründungen in Deutschland. Insbesondere Gründer, Start-ups und wachstumsorientierte Unternehmen entscheiden sich häufig für diese Rechtsform, weil sie eine klare Organisationsstruktur bietet und die Haftung grundsätzlich auf das Gesellschaftsvermögen beschränkt ist.

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Kettenbefristung vor dem Bundesarbeitsgericht – Wann wird eine Befristung rechtsmissbräuchlich? (BAG 7 AZR 443/09)

Befristete Arbeitsverträge sind in vielen Branchen weit verbreitet. Besonders problematisch wird es jedoch, wenn Arbeitnehmer über viele Jahre hinweg immer wieder befristet beschäftigt werden. Wann liegt eine zulässige Sachgrundbefristung vor – und wann handelt es sich um einen Rechtsmissbrauch? Diese Frage hat das Bundesarbeitsgericht in seiner Grundsatzentscheidung vom 18.07.2012 (7 AZR 443/09) näher präzisiert.

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Befristeter Arbeitsvertrag – Wann ist eine Befristung unwirksam?

Ein befristeter Arbeitsvertrag ist im Arbeitsrecht weit verbreitet. Viele Arbeitnehmer gehen selbstverständlich davon aus, dass das Arbeitsverhältnis mit Ablauf der vereinbarten Zeit endet. In der Praxis ist jedoch überraschend häufig gerade die Befristung rechtlich angreifbar. Fehler bei der Vertragsgestaltung, unzulässige Verlängerungen oder formale Mängel führen dazu, dass aus einem scheinbar befristeten Vertrag ein unbefristetes Arbeitsverhältnis wird. Die zentrale Frage lautet daher: Unter welchen Voraussetzungen ist eine Befristung unwirksam?

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Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) – Bundesarbeitsgericht konkretisiert die Darlegungspflichten (BAG 2 AZR 400/08)

Krankheitsbedingte Kündigungen zählen zu den schwierigsten Konstellationen im Kündigungsschutzrecht. Eine zentrale Rolle spielt dabei das betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM). Das Bundesarbeitsgericht hat mit Urteil vom 10.12.2009 – 2 AZR 400/08 klargestellt, welche Bedeutung das BEM im Kündigungsschutzprozess tatsächlich hat und wie sich ein unterlassenes BEM auf die Darlegungslast des Arbeitgebers auswirkt.

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Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) – Pflicht, Mythos oder Kündigungsvoraussetzung?

Das betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) ist in der Praxis eines der am meisten missverstandenen Instrumente des Arbeitsrechts. Während Arbeitgeber es häufig als formelle Pflicht sehen, betrachten Arbeitnehmer es nicht selten mit Skepsis. Spätestens wenn eine krankheitsbedingte Kündigung ausgesprochen wird, stellt sich die Frage, ob zuvor ein BEM hätte durchgeführt werden müssen und welche Konsequenzen ein Unterlassen hat.

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Kündigung wegen häufiger Kurzerkrankungen – Das BAG präzisiert die Anforderungen

Kurze Einordnung der Entscheidung

Mit Urteil vom 13.12.2018 (Az. 2 AZR 755/13) hat das Bundesarbeitsgericht die Anforderungen an krankheitsbedingte Kündigungen bei häufigen Kurzerkrankungen weiter präzisiert. Das Urteil ist hochrelevant, da es die Rolle der Prognose und die Bedeutung des BEM nochmals konkretisiert.

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